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Wasseraufbereitung: wichtige Prozesse für sauberes Wasser

Industrielle Wasseraufbereitungsanlage

Wasser zählt zu den wichtigsten Elementen auf unserem Planeten und ist ein elementarer Bestandteil unseres Lebens und Wohlbefindens. Der Zugang zu sauberem Wasser ist jedoch nicht immer möglich. Deshalb ist die Wasseraufbereitung eine notwendige Maßnahme, um sicherzustellen, dass gesundes und sauberes Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen verfügbar ist. Die Wasseraufbereitung ist ein Prozess, bei dem Verunreinigungen, Chemikalien und Schadstoffe aus dem Wasser entfernt werden. In diesem Artikel werden vier verschiedene Möglichkeiten der Wasseraufbereitung vorgestellt, wie Regenwasser zu Trinkwasser aufbereitet werden kann, sowie die Funktionsweise der Wasseraufbereitung genauer erklärt.

Wasser aufbereiten: Vier Möglichkeiten

Es gibt verschiedene Arten der Wasseraufbereitung, die je nach Anwendungsgebiet eingesetzt werden können. Vier gängige Arten der Wasseraufbereitung sind z.B.:

  1. Trinkwasseraufbereitung: Diese Art der Wasseraufbereitung ist darauf ausgelegt, sauberes und sicheres Trinkwasser zu produzieren. Dies kann durch verschiedene Methoden wie Sedimentation, Filtration, Desinfektion und Umkehrosmose erreicht werden.
  2. Abwasseraufbereitung: Abwasseraufbereitung bezieht sich auf den Prozess der Reinigung von Abwasser, bevor es in den Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Dies wird normalerweise durch verschiedene Stufen wie physikalische, chemische und biologische Reinigung erreicht.
  3. Leitungswasser aufbereiten: Diese Methode der Wasseraufbereitung bezieht sich auf die Behandlung von Leitungswasser, um es sicher und trinkbar zu machen. Sie ist daher eng verbunden mit der Trinkwasseraufbereitung. Die Aufbereitung kann durch Filtration, Entfernung von Schadstoffen und Bakterien und Erhöhung des pH-Werts erfolgen.
  4. Trinkwasseraufbereiter: Ein Trinkwasseraufbereiter ist ein Gerät, das häufig in Haushalten und Unternehmen zur Reinigung von Trinkwasser verwendet wird. Es gibt verschiedene Arten von Trinkwasseraufbereitern wie Umkehrosmose-Anlagen, Aktivkohlefilter und UV-Desinfektionssysteme.

Wie wird aus Regenwasser Trinkwasser?

Eine ressourcensparende Möglichkeit, Wasser aufzubereiten, ist die Aufbereitung von Regenwasser zu Trinkwasser. Regenwasser entsteht, indem Wasser, das aus Quellen, Bächen, Flüssen und Seen verdunstet, in den Himmel aufsteigt, kondensiert und als Niederschlag auf die Erde zurückkommt. Das ist der sogenannte Wasserkreislauf. Die Meinung, Regenwasser sei sehr rein und gesund, ist stark verbreitet. Doch auch Regenwasser muss gründlich aufgearbeitet werden, bevor es Trinkwasserqualität erreicht, da Trinkwasserqualität ein fester Standard ist, der erfüllt werden muss, bevor das Wasser – zumindest in vielen Ländern – als Trinkwasser freigegeben wird. Diesem Wasser fehlen nicht nur die für den menschlichen Körper wichtigen Mineralien wie beispielsweise Calcium und Magnesium, auch Bakterien können sich im Regenwasser befinden. Aus diesen Gründen ist die Verwendung von Regenwasser in Deutschland ausschließlich für folgenden Gebrauch erlaubt:

  • zur Bewässerung des Gartens
  • zur Nutzung als Waschwasser der Waschmaschine
  • als Spülwasser in der Toilette

Die Trinkwasservorräte dürfen in Deutschland nicht von Regenwasser gespeist werden. Dennoch gibt es Möglichkeiten, Regenwasser aufzubereiten, um den Verbrauch von Trinkwasser im Haushalt zu reduzieren:

  • Filtration: Die Verwendung von Filtern wie Aktivkohlefilter oder Sedimentationsfilter kann Verunreinigungen und Schadstoffe aus dem Regenwasser entfernen.
  • Destillation: Bei der Destillation wird das Regenwasser erhitzt und der Dampf wird aufgefangen und kondensiert. Dies entfernt ebenfalls die im Regenwasser enthaltenen Verunreinigungen sowie Schadstoffe und erzeugt sauberes Trinkwasser.
  • UV-Desinfektion: Eine UV-Desinfektionsanlage kann verwendet werden, um Bakterien und andere Mikroorganismen im Regenwasser zu entfernen.
  • Umkehrosmose: Die Umkehrosmose ist ein Verfahren, das eine Membran verwendet, um Verunreinigungen, Schadstoffe und Bakterien aus dem Regenwasser zu entfernen.
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Die Vorteile der Regenwasseraufbereitung

Mit der zunehmenden Urbanisierung im 19. Jahrhundert bedarf es eines genaueren Blicks auf den Trinkwasserbedarf. Neben hohen Kosten für die Erstellung und den Erhalt der Wasserinfrastruktur besteht die allgemeine Schwierigkeit, überhaupt ausreichend Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist die Aufbereitung von Regenwasser zu Trinkwasser oder Nutzwasser essenziell. Durch die Nutzung von aufbereitetem Regenwasser für Bewässerung oder die Toilettenspülung kann der Verbrauch von hochwertigem Trinkwasser reduziert werden. Weitere Vorteile der Aufbereitung von Regenwasser sind:

  • Nachhaltigkeit: Die Nutzung von Regenwasser als Trinkwasser ist eine nachhaltige Alternative, im Vergleich zur Nutzung von Grundwasser. Diese kann dazu beitragen, die Abhängigkeit von begrenzten, natürlichen Ressourcen wie Grundwasser zu reduzieren.
  • Trinkwasserversorgung: In Regionen ohne ausreichendes Grundwasservorkommen kann das Nutzen von Regenwasser wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll sein.

Insgesamt betrachtet kann aufbereitetes Regenwasser eine nachhaltige Alternative zu anderen Wasserquellen sein, insbesondere in Gebieten mit begrenzten Ressourcen oder hohen Wasserpreisen.

Die Nachteile der Regenwasseraufbereitung

Obwohl die Aufbereitung von Regenwasser einige Vorteile bietet, gibt es auch Nachteile, die berücksichtigt werden sollten:

  • Kostspielige Anlagen: Auf der einen Seite kann die Regenwasseraufbereitung Kosten minimieren, wenn es sich um eine Ergänzung zum fertigen, gefilterte Endprodukt Trinkwasser handelt. Der Weg dorthin ist nämlich mit hohen Kosten verbunden: Die Installation von Anlagen zur Aufbereitung des Wassers kann sehr teuer sein und erfordert eine regelmäßige Wartung und Reinigung. Für Unternehmen oder gar private Haushalte kann eine solche Anlage eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Deshalb ist es wichtig, Kosten und Nutzen sorgfältig abzuwägen.
  • Regenwasserqualität: Die Qualität von Regenwasser variiert je nach Standort und Umgebung stark. Verschiedene Verunreinigungen wie Luftverschmutzungen oder chemische Rückstände können die Qualität des Regenwassers erheblich beeinflussen. Deshalb muss sichergestellt werden, dass Aufbereitungsanlagen jegliche Art von Verunreinigungen aus dem Regenwasser filtern können, um so sicheres und sauberes Trinkwasser herzustellen.
  • Vorschriften und Genehmigungen: Je nach dem wofür das Regenwasser verwendet werden soll, sind in Deutschland bestimmte Vorschriften zu beachten.

Die genannten Nachteile können je nach Standort und individuellen Umständen variieren. Es ist daher ratsam, sich vor der Installation eines Regenwasseraufbereitungssystems ausreichend zu informieren und gegebenenfalls Experten zurate zu ziehen.

Wie funktioniert die Wasseraufbereitung?

Die Wasseraufbereitung beinhaltet eine Reihe von Prozessen und Schritten, um das Wasser von Verunreinigungen zu befreien. Einige exemplarische Schritte im Wasseraufbereitungsprozess sind:

  1. Vorbehandlung: In diesem Schritt wird das sogenannte Rohwasser von groben Verschmutzungen wie Sand und Steinen befreit.
  2. Coagulation und Flockung: Im zweiten Schritt werden Chemikalien hinzugefügt, um Schmutzpartikel zusammenzuführen und größere Flocken zu bilden.
  3. Sedimentation: Die Flocken setzen sich auf dem Boden ab und bilden eine Schlammablagerung.
  4. Filtration: Das Wasser wird durch verschiedene Filtermaterialien gepumpt, um feinere Verunreinigungen zu entfernen.
  5. Desinfektion: Danach wird das Wasser desinfiziert, um Bakterien und Viren abzutöten. Dies kann durch die Zugabe von Chlor sowie anderen Desinfektionsmitteln oder durch UV-Desinfektion erreicht werden.
  6. Regulierung des pH-Werts: Der pH-Wert des Wassers wird auf einem akzeptablen Bereich eingestellt. Für Trinkwasser, beziehungsweise Leitungswasser wird der pH-Wert häufig zwischen 7,0 und 8,5 eingestellt.

Wasseraufbereitung mit der AQON PURE Kalkschutzanlage

Die Wasseraufbereitung ist ein wichtiger Prozess, um den Zugang zu sauberem und sicherem Wasser zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Methoden der Wasseraufbereitung, die je nach Anwendungsgebiet eingesetzt werden können. Neben den oben beschriebenen Zwecken zur Wasseraufbereitung, um Trinkwasser zu erzeugen, gibt es auch die Wasseraufbereitung zur Verringerung von Kalkablagerungen.

Wenn auch Sie Zuhause Ihr Trinkwasser, beziehungsweise Leitungswasser aufbereiten möchten um Kalkablagerungen zu reduzieren, dann ist eine Kalkschutzanlage sinnvoll. AQON PURE bietet Ihnen eine hochmoderne Kalkschutzanlage ohne laufende Kosten, die das Wasser in Ihrem Zuhause mithilfe des sogenannten Verfahrens der Impfkristallbildung, aufbereitet. Informieren Sie sich jetzt über die AQON PURE-Kalkschutzanlage.

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