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Wasserhärte – Definition, Wissenswertes und Fakten

Die Wasserhärte beschreibt, wie viel Calcium und Magnesium im Trinkwasser gelöst sind und hat direkte Auswirkungen auf Haushaltsgeräte, Energieverbrauch und Reinigungsmittelbedarf. Doch wie genau entsteht der Härtegrad des Wassers, warum ist diese regional unterschiedlich und was Sie dagegen tun können, beantwortet AQON PURE.

Mit Teststreifen können Sie ganz einfach Ihre Wasserhärte in Ihrem Zuhause ermitteln.
Maximilian Wilk
Geschäftsführer bei AQON PURE

Was enthält hartes Wasser und wie entsteht es?

Hartes Wasser entsteht im Boden. Wenn Regenwasser durch kalkhaltige Gesteinsschichten versickert, löst es Calcium und Magnesium heraus. Je mehr Kalkgestein, desto härter ist das Wasser. Calcium und Magnesium werden demnach auch als Härtebildner bezeichnet.

Sind Calcium und Magnesium in hohem Maß im Wasser enthalten, können sie mit anderen Stoffen eine chemische Verbindung eingehen und aushärten. Diese chemische Verbindung wird als Kalk sichtbar. Die Wasserhärte gibt demnach die Menge verschiedener Mineralien im Trinkwasser an. Besonders kalkhaltige Böden erhöhen also die Wasserhärte in einer Region.

Begriffsklärung: MMOL, °dH und °fH

Die Wasserhärte wird in verschiedenen Einheiten gemessen. In Deutschland und Österreich gilt Grad deutscher Härte (°dH) als Standardeinheit, international ist Millimol pro Liter (mmol/l) gebräuchlich. Zur Umrechnung: 1 mmol/l entspricht ca. 5,6 °dH. In der Schweiz und Frankreich wird °fH verwendet.


Je nach Konzentration wird Wasser in drei Härtebereiche eingeteilt:

  • Weiches Wasser bedeutet, dass es weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat pro Liter enthält. Dies entspricht einem Härtegrad von unter 8,4 °dH.
  • Mittelhartes Wasser enthält zwischen 1,5 und 2,5 Millimol Calciumcarbonat pro Liter. Dies entspricht einem Härtegrad zwischen 8,4 und 14 °dH.
  • Als hartes Wasser gilt ein Calciumcarbonat-Anteil pro Liter, der über 2,5 Millimol liegt. Dies entspricht einem Härtegrad über 14 °dH.

Wo und wie ist eine Wasserhärte-Bestimmung möglich?

Es gibt drei zuverlässige Wege, den Härtegrad des eigenen Wassers zu bestimmen:

  • Anfrage beim regionalem Wasserversorger bzw. Wasserwerk: Wasserversorger sind gemäß Wasch- und Reinigungsmittelgesetz verpflichtet, die jeweilige Wasserhärte mit chemischen Methoden zu bestimmen und darüber Auskunft zu erteilen. Die Werte finden sich meist auf der Wasserrechnung oder der Website der Stadtwerke. In Gebieten mit mehreren Brunnen werden häufig Durchschnittswerte angegeben.
  • Teststreifen aus der Apotheke: Teststreifen liefern schnelle Näherungswerte, die nah an den tatsächlichen Wert herankommen. Auch Installateure und Fachbetriebe der SHK-Branche kennen oft die lokale Wasserhärte.
  • Anfrage bei AQON PURE: Als regionaler Ansprechpartner ermitteln wir Ihre Wasserhärte kostenfrei für Sie. Was Sie dafür tun müssen? Nutzen Sie unser Formular zur Ermittlung der Wasserhärte. Wir teilen Ihnen spätestens in 1-2 Werktagen Ihre Wasserhärte mit.
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Wir ermitteln Ihre Wasserhärte - kostenfrei und auf die erste Nachkommastelle genau! Zur Ermittlung benötigen wir lediglich Ihre Adresse. Für die Übermittlung und eine persönlichen Beratung im Falle einer hoher Wasserhärte benötigen wir Ihre Kontaktinformationen. Das Ergebnis erhalten Sie in 1 - 2 Werktagen per E-Mail.

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Wie wird Trinkwasser gewonnen?

Deutschland verfügt über eines der streng kontrollierten Trinkwassersysteme Europas. Je nach Region setzt sich das Trinkwasser aus unterschiedlichen Quellen zusammen. Dazu gehören:

  • Grundwasser: Hierzu zählen versickerte Niederschläge und versickertes See- sowie Flusswasser.
  • Angereichertes Grundwasser: Hier wird die Menge an Grundwasser durch gezielte Versickerung erhöht.
  • Quellwasser: Dieses Wasser stammt aus natürlichen, unterirdischen Reservoiren und tritt an bestimmten Orten, den Quellen, zutage.
  • Oberflächenwasser: Zum Oberflächenwasser zählen See- und Flusswasser. Bevor es der Trinkwasserversorgung zugeführt wird, muss es gereinigt werden.
  • Uferfiltrat: Diese Wasserart stammt aus Brunnen, die sich in der Nähe von Flüssen und Seen befinden. Auch Uferfiltrat muss gereinigt werden.

Bevor das Wasser in unseren Wohnanlagen ankommt, muss es aufbereitet werden. Je nachdem, woher das Rohwasser stammt, wird es in Wasserwerken durch verschiedene chemische und physikalische Verfahren gefiltert und in Trinkwasser umgewandelt.

Welche Verfahren wie zum Einsatz kommen, wird in Deutschland durch die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV) festgelegt. Nach der Aufarbeitung wird das Trinkwasser durch verzweigte Rohrnetze geführt, bis es aus unseren Wasserhähnen fließen kann.

Warum ist die Wasserhärte regional so unterschiedlich?

Die Gesamthärte von Wasser liegt zwischen unter 1 °dH bis über 46 °dH, was auf den geologisch sehr unterschiedlichen Untergrund zurückzuführen ist. In Regionen mit viel Kalk- und Dolomitgestein, wozu Teile Bayerns und Thüringens gehören, ist das Wasser besonders hart. In Gebieten mit Granit oder Sandstein lösen sich kaum Mineralien, sodass das Wasser weich bleibt. Die Wasserhärte ist damit eine direkte Folge der lokalen Geologie.

Wasserhärte Ranking: Wo ist das Wasser in Deutschland besonders hart?

Da die Wasserhärte regional starke Unterschiede aufweist, hat AQON PURE erstmalig ein Wasserhärte-Ranking erstellt. Hier wird deutlich welche Ortschaften und Städte besonders unter hoher Wasserhärte leiden. Für das Ranking wurden die Angaben aller 6.200 Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland ausgewertet. Die Datenerhebung erfolgte im Zeitraum vom 7. bis 12. Mai 2025.

Welches sind die Orte mit der höchsten Wasserhärte in Deutschland?

Wasserhärten
Bundesland
Härtebereich
1. - Schloßkulm (07407)
46,63 °dH
Thüringen
hart
2. - Ochsenfurth und Umgebung (97199)
46,4 °dH
Bayern
hart
3. - Mühlhausen (99974)
41 °dH
Thüringen
hart
4. - Würzburg und Umgebung (97070)
39,2 °dH
Bayern
hart
5. - Sulzefeld und Umgebung (97633)
37,9 °dH
Bayern
hart
6. - Riedbach und Umgebung (97519)
37,5 °dH
Bayern
hart
7. - Bad Sulza (99518)
36,1 °dH
Thüringen
hart
8. - Stadtlauringen und Umgebung (44135)
35,1 °dH
Bayern
hart
9. - Nordhausen und Umgebung (99734)
35,0 °dH
Thüringen
hart
10. - Uder und Umgebung
35,0 °dH
Thüringen
hart

Hinweis: Ab einer Gesamtwasserhärte von 14 °dH gilt Leitungswasser als "hart", da es dann sehr viel Kalk enthält, Die Wasserhärtedaten der Wasserversorgungsunternehmen wurden zwischen dem 07. und 12. Mai 2025 abgerufen. Schwankungen bzw. Änderungen sind möglich. Die angegebenen Postleitzahlen dienen lediglich der Orientierung, um Ortsverwechslungen zu vermeiden. Die Gebiete der jeweiligen Orte bzw. Städte (Wasserversorgungsgebiete) erstrecken sich ggf. über weitere Postleitzahlgebiete.

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Der Ort mit dem härtesten Wasser Deutschlands ist Schloßkulm in Thüringen mit 46,53 °dH. Ab einer Wasserhärte von 14 °dH wird Wasser als „hart“ bezeichnet. Schloßkulm übertrifft diesen Wert um mehr als das 3-fache. Platz 2 belegt Ochsenfurth und Umgebung (Bayern) mit bis zu 46,4 °dH. Auf Rang 3 folgt Mühlhausen und Umgebung (Thüringen) mit bis zu 41 °dH.

Was sind die Städte mit der höchsten Wasserhärte in Deutschland?

Wasserhärten
Bundesland
Härtebereich
1. - Berlin (10115)
14,6 - 23,9 °dH
Berlin
hart
2. - Frankfurt am Main (60306)
3,93 - 19,7 °dH
Hessen
15,2
3. - München (80331)
13,8 - 19,0 °dH
Bayern
mittel - hart
4. - Köln (50667)
14,3 - 18,4 °dH
Nordrhein-Westfalen
hart
5. - Leipzig (04103)
8,2 - 17,4 °dH
Sachsen
mittel - hart
6. - Hamburg (20095)
5,06 - 16,9 °dH
Hamburg
weich - hart
7. - Düsseldorf (40210)
15,0 °dH
Nordrhein-Westfalen
mittel
8. - Stuttgart (70173)
9,0 - 13,2 °dH
Baden-Württemberg
mittel
9. - Dortmund (44135)
6,57 - 8,09 °dH
Nordrhein-Westfalen
weich - mittel
10. - Essen (45127)
6,7 °dH
Nordrhein-Westfalen
weich

Hinweis: Ab einer Gesamtwasserhärte von 14 °dH gilt Leitungswasser als "hart", da es dann sehr viel Kalk enthält, Die Wasserhärtedaten der Wasserversorgungsunternehmen wurden zwischen dem 07. und 12. Mai 2025 abgerufen. Schwankungen bzw. Änderungen sind möglich. Die angegebenen Postleitzahlen dienen lediglich der Orientierung, um Ortsverwechslungen zu vermeiden. Die Gebiete der jeweiligen Orte bzw. Städte (Wasserversorgungsgebiete) erstrecken sich ggf. über weitere Postleitzahlgebiete.

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Etwas besser sieht es in deutschen Großstädten mit den meisten Einwohnern aus. Doch auch hier ist die Kalkbelastung in vielen Fällen deutlich über dem Schwellenwert von 14 °dH. Platz 1 belegt Berlin mit einer Wasserhärte von bis zu 23,9 °dH. Es folgt auf Platz 2 Frankfurt am Main mit bis zu 19,7 °dH. Platz 3 belegt München, wo der Härtegrad bis zu 19 °dH erreicht.

Weiches Wasser hingegen findet man in Essen (Platz 10) mit nur 6,7 °dH. In vielen Großstädten variiert zudem die Wasserhärte. Je nach Stadtteil kann die Wasserhärte sehr unterschiedlich ausfallen. So gibt es Städte, die weiches und hartes Wasser zugleich liefern, wie z.B. Frankfurt am Main oder Hamburg.

AQON PURE ist Ihr regionaler Ansprechpartner zur Wasserhärte und Trinkwasserqualität.

Sie möchten mehr über die Wasserhärte und Trinkwasserqualität in Ihrer Region erfahren? AQON PURE ist Ihr Partner zum Thema Wasser und Wasseraufbereitung. Wir beraten Sie gerne zu Ihren Kalkproblemen und finden für Sie die passende Lösung.

In Berlin haben Bewohner mit einer hohen Wasserhärte zu kämpfen.

Wasserhärte Berlin

Berlin gilt als Stadt mit besonders kalkhaltigem Wasser. Die hohe Wasserhärte in Berlin ist eine echte Herausforderung für viele Haushalte.

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AQON PURE ist ihr Ansprechpartner bei Fragen zur Wasserhärte und Wasserqualität in München

Wasserhärte München

München überzeugt mit einer herausragenden Wasserqualität: Erfahren Sie mehr über die Wasserqualität und Wasserhärte in München.  

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Wasserhärte Frankfurt

Die hohe Wasserhärte in Frankfurt heißt für viele Haushalte: Kalkrückstände, Geräteverschleiß und zusätzlicher Reinigungsaufwand.

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Wasserhärte Würzburg

Das Leitungswasser in Würzburg ist besonders hart und mineralstoffreich. Das liegt vor allem an den geologischen Muschelkalk-Schichten.

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Wasserhärte München

München überzeugt mit einer herausragenden Wasserqualität: Erfahren Sie mehr über die Wasserqualität und Wasserhärte in München.  

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Wasserhärte Köln

Das Leitungswasser in Köln erfüllt höchste Ansprüche, gleichzeitig führt der natürliche Kalkanteil häufig zu Ablagerungen.

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Hartes Wasser – Auswirkungen und Lösungsvorschläge

Hartes Wasser ist für den Menschen unbedenklich. Für den Körper sind Magnesium und Calcium sogar wichtig. In Regionen mit sehr hoher Wasserhärte können Sie problemlos mit Leitungswasser kochen, putzen und trinken.

Hartes Wasser wirkt sich jedoch auf Haushaltsgeräte, Armaturen und die Trinkwasserinstallation negativ aus. Besonders anfällig sind Wasserkocher, Waschmaschinen und Heizsysteme. Kalkablagerungen senken ihre Effizienz und erhöhen den Energieverbrauch. Bei hartem Wasser sind außerdem höhere Waschmitteldosierungen nötig als bei weichem.

Was können Sie bei hartem Wasser unternehmen?

  • Wasserenthärtung bei Elektrogeräten: Geschirrspüler und Waschmaschinen besitzen meist einen eingebauten Wasserenthärter auf Basis des Ionenaustauschprinzips. Bei der Waschmaschine ist das Waschmittel bzw. Kalkschutzmittel der entscheidende Faktor, der das Wasser enthärtet. Bei hartem Wasser ist grundsätzlich mehr Waschmittel nötig. Geräte ohne eingebauten Enthärter müssen regelmäßig mit speziellen Mitteln oder verdünnter Essig-Essenz bzw. Zitronensäure entkalkt werden.
  • Entkalkung im Boiler: Boiler verfügen meistens über keinen integrierten Wasserenthärter und müssen regelmäßig entkalkt werden. Dafür gibt es spezielle Mittel zum Entkalken oder aber Sie beauftragen ein Fachunternehmen der SHK-Branche, um einen Boiler entkalken zu lassen.
  • Zentrale Wasserenthärtung: An Hauswasseranlagen bzw. die Trinkwasserinstallation lassen sich zentrale Entkalkungsanlage bzw. Wasserenthärtungsanlagen anschließen. Herkömmliche Enthärtungsanlagen enthärten das Wasser durch den sogenannten Ionenaustausch und verbrauchen eine erhebliche Menge an Wasser und Natriumchlorid. Umweltfreundlicher und wartungsfrei sind hingegen Enthärtungsanlagen ohne Salz, wie die Enthärtungsanlagen von AQON PURE.
  • Duschfilter: Duschfilter lassen sich direkt am Duschkopf oder an der Armatur installieren und reduzieren Kalk sowie andere Mineralien im Duschwasser. Sie sind eine einfache und kostengünstige Lösung ohne Umbauarbeiten. Besonders sinnvoll ist es in Regionen mit sehr hartem Wasser.
  • Heizung entkalken: Kalkablagerungen in Heizungsanlagen und Warmwassersystemen isolieren die Heizflächen und erhöhen dadurch den Energieverbrauch. Regelmäßiges Entkalken der Heizung, entweder mit Spezialreinigern oder durch ein SHK-Fachunternehmen, hält die Anlage effizient und verlängert ihre Lebensdauer.

Moderne Enthärtungsanlagen bei hartem Wasser

Mit AQON PURE können Sie effektiv und umweltfreundlich gegen Kalk vorgehen. Unsere innovativen Entkalkungsanlagen ohne Salz reduzieren Kalkablagerungen zuverlässig und ganz ohne Chemie. Sie profitieren von mehr Komfort und einer längeren Lebensdauer Ihrer Geräte. Welche Enthärtungsanlage für Sie passt, hängt von der Wasserhärte in Ihrem Wohngebiet ab.

Hohe Wasserhärte im Einfamilienhaus? AQON PURE bietet Lösungen gegen Kalk.

Ein- bis Vierfamilienhaus

Einfamilienhäuser

Reihenhäuser

Doppelhaushälften

Zwei- bis Vierfamilienhäuser

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Hohe Wasserhärte im Mehrfamilienhaus? AQON PURE bietet Lösungen gegen Kalk.

Mehrfamilienhaus

Für Bewohner, Eigentümer oder Verwalter eines Mehrfamilienhauses mit 5 oder mehr Wohneinheiten

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Hohe Wasserhärte in der Wohnung? AQON PURE bietet Lösungen gegen Kalk.

Wohnungen

Für Bewohner, Eigentümer oder Verwalter einer einzelnen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus

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Gewerbe & Industrie

Finden Sie Ihre passende Enthärtungsanlage ohne Nachteile für Gewerbe & Industrie

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FAQ: Ihre Fragen zur Wasserqualität und Wasserhärte beantwortet

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Was ist Wasserhärte überhaupt?

Die Wasserhärte gibt an, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser gelöst sind. Beide Mineralien gelangen durch das Versickern von Regenwasser durch kalkhaltige Böden ins Grundwasser. Je mehr Kalkgestein das Wasser durchfließt, desto höher ist der Härtegrad.

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Ist hartes Wasser ungesund?

Nein – ganz im Gegenteil: Die in hartem Wasser gelösten Härtebildner Calcium und Magnesium sind sogar gesund für den menschlichen Körper. Besonders bei körperlicher bzw. sportlicher Betätigung ist eine erhöhte Mineralaufnahme sinnvoll. Das Thema wurde außerdem schon mehrfach untersucht. So kam z.B. bereits 1975 eine amerikanische Studie zu dem Ergebnis, dass es in Gebieten mit einer hohen Wasserhärte zu weniger Herzerkrankungen kommt.

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Kann man Wasser aus einer Enthärtungsanlage trinken?

Bei Wasserenthärtungsanlagen für Trinkwasser mit Ionenaustauschern wird Natriumchlorid in Form von Tabletten ins Wasser gegeben. Dadurch werden die Calcium- und Magnesiumionen, aus denen Kalk besteht, durch Natriumionen ausgetauscht: Der Kalkgehalt sinkt, das Wasser wird weicher. Generell kann Wasser aus einer Natriumchlorid-Enthärtungsanlage für Trinkwasser getrunken werden. Zu Problemen kann es jedoch bei sehr hartem Wasser kommen: Für die Enthärtung von einem Liter Trinkwasser um 1 °dH werden 8,2 mg Natrium benötigt. Dementsprechend steigt der Natriumgehalt im Wasser an. Je nachdem, um wie viel °dH Ihr Wasser enthärtet werden soll, übersteigt der Gesamt-Natriumgehalt möglicherweise den Grenzwert von 200 mg/l. Eine Überversorgung mit Natrium kann das Risiko für Bluthochdruck und für damit einhergehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Deshalb sollten Sie vorab unbedingt sicherstellen, ob ein Ionenaustauscher für Ihre individuelle Trinkwasser-Situation geeignet ist.

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Wie verändert AQON PURE die Trinkwasserqualität?

Anlagen nach dem Prinzip der Impfkristallbildung für Trinkwasser werden meist als Kalkschutzanlagen bezeichnet. Diese Anlagen werden direkt am Hauswasseranschluss eines Gebäudes installiert und reduzieren Kalkablagerungen in der Trinkwasserinstallation sowie auf Oberflächen. Bei der Impfkristallbildung entstehen in der Kalkschutzanlage mikroskopisch kleine Kristalle aus Kalk. Der Kalk, der sich bereits im Wasser befindet, lagert sich bevorzugt an diese Kalkkristalle an, anstatt sich an Rohren oder auf Oberflächen festzusetzen. Somit schwimmt der an den Kristallen angelagerte Kalk frei im Wasser und wird bei der Wasserentnahme ganz einfach durch den Wasserhahn ausgeschwemmt.
Der Vorteil von Kalkschutzanlagen ist: Die Qualität Ihres Trinkwassers bleibt unverändert, da keine Fremdstoffe hinzugefügt werden. Da der Kalk nicht durch Natrium ausgetauscht wird, bleiben die wertvollen Mineralstoffe Calcium und Magnesium im Wasser erhalten. Außerdem hat die Impfkristallbildung keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack des Wassers. Aus dieser Wasseraufbereitungsanlage Trinkwasser zu trinken ist also besonders anwenderfreundlich und vorteilhaft gegenüber der Trinkwasserqualität – unabhängig davon, wie hoch die Ausgangshärte Ihres Trinkwassers ist.

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Welche Auswirkungen hat hartes Wasser?

Auch wenn hartes Wasser gesund für den menschlichen Körper ist, so resultieren aus einer hohen Wasserhärte deutliche Nachteile für wasserführende Systeme, Installationen und Geräte. Hartes Wasser führt zu sogenannten Kalk Inkrustationen. Diese führen zu vielseitigen Problemen: Sie besetzen Oberflächen, lassen Materialien spröde und brüchig werden und bieten Keimen einen idealen Lebensraum. Außerdem verringern sie die Lebensdauer und Energieeffizienz von z.B. Heizungs- und Warmwassersystemen oder Haushaltsgeräten. Die durch hartes Wasser entstehenden Kosten durch Wartung, Reparatur, Neukauf und einer niedrigeren Energieeffizienz können leicht mehrere hundert Euro pro Jahr (für ein Einfamilienhaus) betragen. Daher macht es im Fall von hartem Wasser Sinn, in Kalkschutzmaßnahmen und in eine Enthärtungsanlagezu investieren

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Gibt es eine empfohlene und ideale Wasserhärte?

Als ideal gilt der mittelharte Bereich zwischen 8,4 und 14 °dH. In diesem Bereich entstehen kaum Kalkablagerungen, das Wasser schmeckt angenehm und das Korrosionsrisiko für Leitungen ist gering. Für Espresso- und Kaffeemaschinen empfehlen Hersteller oft 6–10 °dH. Für Waschmaschinen wird ab 14 °dH eine Enthärtung empfohlen.

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Wie sieht es hinsichtlich einer empfohlenen Wasserhärte mit dem Einsatz einer Enthärtungsanlage aus?

Mit einer Enthärtungsanlage wird eine Restwasserhärte von 8–14 °dH empfohlen. Auch Ionenaustauscher belassen eine Resthärte im Wasser. Vollständig enthärtetes Wasser ist nicht sinnvoll. Zu weiches Wasser unter 4 °dH kann Leitungen angreifen und schmeckt flach. Salzbasierte Anlagen reduzieren die Härte durch Ionenaustausch. Salzfreie Anlagen verändern die Kristallstruktur des Kalks, sodass er sich nicht ablagert. Der gemessene Härtegrad bleibt gleich. Die Kalkprobleme entfallen aber dafür.

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Wie kann ich meine Wasserhärte messen?

Die schnellste Methode sind Teststreifen aus der Apotheke. Alternativ liefert der lokale Wasserversorger exakte Werte. Wasserversorger sind gesetzlich verpflichtet, die Wasserhärte zu ermitteln und auf Anfrage mitzuteilen. Teststreifen eignen sich für eine erste Einschätzung, die Angaben des Versorgers sind präziser.

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Ab wann gilt Wasser als hart?

Wasser gilt ab 14 °dH als hart. Das entspricht 2,5 mmol/l Calciumcarbonat pro Liter. Darunter unterscheidet man weiches Wasser (unter 8,4 °dH) und mittelhartes Wasser (8,4 bis 14 °dH). In Deutschland überschreiten viele Regionen diesen Schwellenwert deutlich. Schloßkulm in Thüringen erreicht beispielsweise 46,63 °dH.

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Warum ist hartes Wasser problematisch?

Hartes Wasser bildet Kalkablagerungen in Geräten und Leitungen, die deren Effizienz senken und den Energieverbrauch erhöhen. Besonders betroffen sind Wasserkocher, Waschmaschinen und Heizsysteme. Dazu kommen höhere Waschmitteldosierungen, die Kosten und Umweltbelastung steigern.

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Kann man Wasserhärte umrechnen?

1 mmol/l entspricht ca. 5,6 °dH. Diese Umrechnung ist relevant, weil Wasserhärte je nach Land in unterschiedlichen Einheiten angegeben wird. In Deutschland wird es in °dH und international häufig in mmol/l angegeben. In der Schweiz und Frankreich ist zudem °fH gebräuchlich.

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