Wie hoch ist die Wasserhärte in Dortmund?
Je nach Stadtteil liegt die Wasserhärte in Dortmund zwischen 14 und 20 °dH. Nach der deutschen Klassifizierung entspricht das dem Härtebereich hart bis sehr hart. Wasserhärte beschreibt, wie viele Calcium- und Magnesiumionen im Trinkwasser gelöst sind: Bis 8,4 °dH gilt Wasser als weich, zwischen 8,4 und 14 °dH als mittel, alles darüber als hart. Mit Werten ab 14 °dH liegt Dortmund damit klar jenseits der Mittelstufe. Das spüren Haushalte täglich.
Die Werte können je nach Versorgungsgebiet variieren, weil DEW21 – der Dortmunder Energie- und Wasserversorger – unterschiedliche Grundwasservorkommen und aufbereitetes Ruhrwasser nutzt. Je nachdem, aus welcher Quelle ein Stadtteil versorgt wird, fällt der Härtegrad des Wassers in Dortmund unterschiedlich aus.
Warum ist das Wasser in Dortmund so kalkhaltig?
Die Ursache liegt in der Geologie des Ruhrgebiets. Das Trinkwasser fließt durch kalkhaltige Gesteinsschichten, die reich an Calcium- und Magnesiumverbindungen sind – diese Härtebildner lösen sich auf natürlichem Weg im Grundwasser. Hinzu kommt, dass DEW21 neben Grundwasser auch aufbereitetes Ruhrwasser einsetzt, das ebenfalls mineralreiche Anteile ins Leitungsnetz bringt. Da auf einen chemischen Enthärtungsschritt verzichtet wird, bleibt das Wasser naturbelassen – und trägt seinen Kalkgehalt direkt bis zum Wasserhahn.
Wie gut ist die Trinkwasserqualität in Dortmund?
Trotz des hohen Kalkgehalts verfügt Dortmund über eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität, die regelmäßig und lückenlos überwacht wird. DEW21 hält alle Vorgaben der deutschen Trinkwasserverordnung ein – einer der strengsten Lebensmittelregelungen in Europa:
- Sichere Wassergewinnung: Dortmunder Trinkwasser stammt aus einer Kombination aus Grundwasser und aufbereitetem Ruhrwasser, das durch mehrstufige Verfahren gereinigt wird.
- Keine Schadstoffe: Grenzwerte für Nitrat, Schwermetalle und andere chemische Parameter werden zuverlässig eingehalten.
- Reich an Mineralien: Calcium und Magnesium sind natürlicherweise enthalten und leisten einen Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung.
- Kontinuierliche Kontrolle: DEW21 prüft das Wasser regelmäßig an zahlreichen Messpunkten im gesamten Stadtgebiet.
- Gesetzlich garantiert: Die Trinkwasserverordnung stellt sicher, dass das Leitungswasser mikrobiologisch und chemisch einwandfrei ist.
Für die meisten Dortmunderinnen und Dortmunder ist Leitungswasser eine gute, sichere Alternative zu abgefülltem Wasser. Die enthaltenen Mineralstoffe sind für den Körper wertvoll. Der Kalk setzt sich jedoch in Geräten und Leitungen ab.
Welche Auswirkungen hat hartes Wasser?
Hartes Wasser verursacht sichtbare Folgen im gesamten Haushalt: weißer Belag auf Armaturen, trübe Gläser nach dem Spülen, ein Wasserkocher, der immer häufiger entkalkt werden muss. Ab 14 °dH – dem Bereich, in dem Dortmunder Wasser typischerweise liegt – steigt das Risiko für Kalkablagerungen in Geräten und Leitungen spürbar. Die Folgen betreffen verschiedene Lebensbereiche:
Auswirkungen auf Haushaltsgeräte
Kalkablagerungen an Heizelementen und Pumpen lassen Haushaltsgeräte mehr Strom verbrauchen und vorzeitig ausfallen. Waschmaschinen und Warmwasserbereiter arbeiten gegen ständig wachsende Kalkschichten an. Der Verschleiß steigt und die Effizienz sinkt. Kaffeemaschinen verlieren ihren Arbeitsdruck, Spülmaschinen benötigen höhere Temperaturen und mehr Reinigungsmittel für dasselbe Ergebnis.
Auswirkungen auf Badezimmer und Küche
Kalk hinterlässt in Badezimmer und Küche weiße Schlieren auf Glasduschwänden, verkrustete Armaturen und verstopfte Duschköpfe. Der Reinigungsaufwand steigt dauerhaft. Armaturen brauchen häufige Entkalkung. Brauseschläuche und Duschköpfe setzen sich mit der Zeit von innen zu. In der Küche setzen sich an Wasserhähnen und Spülbeckenrändern Kalkränder ab, die nach jedem Trocknungsvorgang sichtbarer werden. Über Monate summieren sich das Wischen und Nachpolieren auf viele Stunden und einen hohen Verbrauch an Putzmitteln.
Auswirkungen auf Haut und Haare
Kalk im Wasser macht die Haut trocken und das Haar stumpf – beides eine direkte Folge gelöster Mineralien, die nach dem Duschen auf Haut und Haarfaser zurückbleiben. Das Haar reagiert auf dauerhaften Kontakt mit hartem Wasser mit zunehmender Schwere und weniger Glanz, weil gelöste Mineralien die Haarfaser von außen belasten. Auch der Verbrauch von Duschgel und Shampoo steigt: Kalkreiches Wasser bindet Waschaktiva, bevor sie ihre Reinigungswirkung entfalten können. Das Ergebnis: weniger Schaum bei gleichem Einsatz.
Auswirkungen auf Rohrleitungen
Kalk setzt sich an Rohrinnenwänden ab, verengt den Durchfluss und lässt Heizungsanlagen ineffizienter und teurer arbeiten. An den Innenwänden von Warmwasserleitungen bildet sich Calciumcarbonat, sobald das Wasser erhitzt wird. In Gebäuden mit älterer Hausinstallation – wie sie in Dortmund häufig vorkommen – kann dieser Prozess bereits weit fortgeschritten sein, ohne dass es von außen sichtbar ist. Regelmäßige Wartung lindert die Folgen, wirkungsvoll bleibt allerdings nur ein langfristiger Kalkschutz.
Was können Sie gegen Kalk im Wasser unternehmen?
Gegen die Folgen von kalkhaltigem Wasser gibt es verschiedene Ansätze. Klassische Enthärtungsanlagen mit Salz entziehen dem Wasser einen Teil seiner Härtebildner, während katalytische Enthärtungsanlagen ohne Chemie das Anlagern des Kalks verringern, ohne ihn aus dem Wasser zu entfernen. Welcher Weg passt, hängt von der Wasserhärte vor Ort, der Haushaltsgröße und den eigenen Anforderungen ab. AQON PURE berät Sie dabei und findet eine passende Lösung für Ihren Haushalt.
Welche Möglichkeiten gibt es und was unterscheidet sie?
Klassische Enthärtungsanlagen arbeiten über Ionenaustausch: Sie entziehen dem Wasser Calcium und Magnesium, benötigen aber regelmäßige Salzauffüllung und Wartung. Sie erhöhen den Natriumgehalt im Trinkwasser und erzeugen bei der Regenerierung salzhaltiges Abwasser. Katalytische Verfahren gehen einen anderen Weg. Sie verändern die Kristallstruktur des gelösten Kalks, sodass dieser seine Hafteigenschaften verringert und sich weniger stark in Geräten und Leitungen festsetzt. Alles läuft ohne Salz, ohne Chemie und ohne Eingriff in den natürlichen Mineralstoffgehalt des Wassers ab. Der Trinkwassercharakter bleibt vollständig erhalten und der Wartungsaufwand entfällt.
Wie funktioniert die AQON PURE Technologie?
Mit einer Entkalkungsanlage ohne Salz lassen sich die Folgen der hohen Dortmunder Wasserhärte langfristig eindämmen. Die AQON PURE Entkalkungsanlage arbeitet mit einem katalytischen Verfahren der Impfkristallbildung:
- Es greift nicht in die Chemie des Wassers ein, sondern verändert die Art, wie sich Kalk im Wasser verhält.
- Statt sich als harter Belag auf Oberflächen und in Rohren niederzuschlagen, bleibt der Kalk fein verteilt im Wasser – und wird einfach mit durchgespült.
- Das Trinkwasser bleibt dabei in seiner natürlichen Zusammensetzung vollständig erhalten: keine Salze, keine Zusatzstoffe, kein veränderter Geschmack.
Das System arbeitet wartungsfrei im Hintergrund – einmal installiert, ohne laufende Kosten für Verbrauchsmaterialien. Ob Einfamilienhaus, Altbauwohnung oder Mehrfamilienhaus: AQON PURE findet die passende Lösung für Ihren Haushalt.
Für wen eignet sich eine Enthärtungsanlage?
Eine Wasserenthärtungsanlage lohnt sich besonders dort, wo hartes Wasser täglich auf empfindliche Technik trifft. Das betrifft Einfamilienhäuser mit eigenem Heizungs- und Warmwassersystem ebenso wie Wohnungen in Regionen mit hohen Härtewerten. In Mehrfamilienhäusern profitieren alle Einheiten gleichzeitig von einer zentral installierten Lösung. Angesichts der Härtegrade des Wassers, die in weiten Teilen Dortmunds erreicht werden, ist ein Entkalker eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung.
Wasserhärte in Dortmunder Stadtteilen
Je nach Stadtteil und Versorgungsquelle fällt der Kalkgehalt des Dortmunder Leitungswassers unterschiedlich aus. DEW21 erschließt verschiedene Grundwasservorkommen und setzt aufbereitetes Ruhrwasser ein. Die Mischung variiert je nach Gebiet und führt zu lokalen Unterschieden. Den genauen Wert für die eigene Adresse stellt DEW21 auf Anfrage zur Verfügung. Alternativ ermittelt AQON PURE Ihre Wasserhärte im Rahmen einer kostenlosen Anfrage.
Wasserhärte in der Dortmunder Innenstadt
In der Dortmunder Innenstadt machen sich die hohen Kalkwerte besonders an älteren Hausinstallationen bemerkbar. Dicht bebaute Lagen mit langen Leitungswegen begünstigen Ablagerungen an Rohren und Anschlüssen – oft unbemerkt, bis Druckverlust oder Geräteschäden auftreten. Eine Wasserenthärtungsanlage reduziert Kalkablagerungen in der gesamten Hausinstallation.
Wasserhärte in Dortmund-Hörde
In Hörde im Süden Dortmunds treffen durch das wachsende Phoenix-See-Quartier neue Leitungsnetze auf alte Bausubstanz. Neubauten sind von vornherein mit modernem Installationsstandard ausgestattet, während sich in Altbauten des Stadtteils der Kalkeinfluss durch erhöhten Reinigungsaufwand und häufigeres Entkalken von Geräten zeigt.
Wasserhärte in Dortmund-Aplerbeck
In Aplerbeck im Osten Dortmunds zeigt sich hartes Leitungswasser vor allem in Küche und Bad. Fliesen und Glasflächen trüben nach dem Trocknen schnell ein, Duschköpfe verkalken von innen und büßen an Wasserdruck ein. Wer regelmäßig entkalkt, kennt den Aufwand. Eine Wasserentkalkungsanlage nimmt ihn langfristig aus dem Alltag.